DIE RABENSCHWARZE SEITE

Dienstag, 14. Dezember 2010

Er solle aufhören, Fragen zu stellen....

Ed Vulliamy erinnert an den Fall der Wachovia Bank, ihren Kontrolleur Martin Woods und daran, dass Whistleblower meist dann als unverantwortlich diskreditiert werden, wenn sie richtig liegen: "2005 kam Woods zur Wachovia Bank. Er war zuständig für das Melden von Geldwäsche. Woods schlug erstmals während des Libanonkriegs 2006 offiziell Alarm, nach Berichten, dass Wachovia-Konten von derHisbollah benutzt wurden. Zu seiner Überraschung wurde er für seine Versuche, die verdächtigen Konten einzufrieren, gemaßregelt. Im Laufe des Jahres stieß er auf 'mehrere verdächtige Transaktionen' in Verbindung mit mexikanischen Wechselstuben. Eingezahlt wurden Reisechecks mit fortlaufenden Nummern über hohe Summen - höher, als eine unschuldige Person bräuchte - und ohne oder ohne hinreichende Identifizierung, dafür mit mit verdächtigen Unterschriften." Woods reichte einen Bericht ein und die Bank reagiert prompt: "Woods wurde, wie er sagt, 'von der Bank unter Druck gesetzt, sich zu verändern, ein besseres Verständnis von Mexiko zu entwickeln'. Er solle aufhören, Fragen zu stellen und suspekte Transaktionen zu stoppen."