DIE RABENSCHWARZE SEITE

Freitag, 29. Oktober 2010

Die größte Frechheit aus Stuttgart:

Beim eingesetzten Pfefferspray handelte es sich um Pfefferspray mit abgelaufenen Haltbarkeitsdatum.
(Eine Grüne beschwerte sich darüber bitterlich. Das wäre doch gesundheitsschädlich - wegen des abgelaufenen Haltbarkeitsdatums!)

Warum zum Teufel fanden die Demos nicht früher statt ??

Fremdwörter - "Krawatte" kommt von "Kroate"

Wie war dein Tag, Schatz?
Von Georg M. Oswald

Da sich Desch nun einmal nicht um alles selbst kümmern konnte, war ihm die Einstellung dieses Arndt tatsächlich entgangen. Wäre ihm der rechtzeitig aufgefallen, hätte der die Probezeit nicht überstanden, so viel stand fest. Jetzt aber hatten sie ihn im Laden.

Desch war ein echtes Urgestein, Lehre im Betrieb, Werkstudent, Ochsentour und jetzt im Vorstand. Wenn er für das Prinzip Hemdsärmel stand, stand sein Vorstandskollege Minz für das Prinzip Einstecktuch. Minz war es auch, der Arndt, diesen jungen Schnösel, ins Unternehmen geholt hatte. Nicht, dass er unfähig gewesen wäre, im Gegenteil, Minz war so angetan von ihm, dass er ihn regelmäßig für seinen Fachbereich vor dem Vorstand berichten ließ. Stets waren seine Vorträge preziöse kleine Kunststücke, die Minz entzückten und Desch vor Wut schnauben ließen. Und wieder einmal war es so weit, dass Arndt vor das Gremium trat, während Desch bereits gut geladen auf seinem Platz saß.

Arndt hob an: „Es wird die Members of the Board interessieren, meine ich ...“ Desch knurrte dazwischen: „Durch mehr Anglizismen wird Ihr Vortrag nicht besser, meine ich. Ich für meinen Teil bin jedenfalls ein ganz gewöhnlicher Vorstand.“ „Danke, Herr Desch“, fuhr Arndt fort. „Es muss stets unser Ziel sein, der Reputation unseres Hauses gerecht zu werden.“ „,Ruf‘ tut’s auch!“, bellte Desch. Arndt war kurz irritiert, dann wandte er sich direkt an Desch: „Der Zorn über die Fremdwörter erklärt sich zunächst aus dem Seelenzustand der Zornigen, denen irgendwelche Trauben zu hoch hängen. Wer Fremdwörter verwendet, sieht sich demgegenüber wohl als bevorrechtigter Traubenbesitzer, nicht?“

Desch kniff die Augen zu, fletschte die Zähne und rieb sich zwischen Daumen und Zeigefinger die Nasenwurzel.

„Wogegen man sich beim Fremdwort sträubt“, fuhr Arndt fort, „ist nicht zuletzt, dass es an den Tag bringt, wie es um alle Wörter steht: dass die Sprache die Sprechenden nochmals einsperrt.“

„Na klar, man kann nicht einfach so sagen, was Sache ist. Klingt ja alles so banal sonst ...“

„‚Banal‘, mein lieber Herr Desch, ist ja wohl auch ein Fremdwort.“

„Noch eines, und ich zerr’ Sie an Ihrer Krawatte hier raus!“

„Wussten Sie, dass in dem Wort ‚Krawatte‘ der ‚Kroate‘ steckt?“

Desch sprang auf und stürzte auf Arndt zu, der geistesgegenwärtig genug war, auszuweichen. Die Members of the Board konnten den dunkelrot verfärbten Desch nur einen kurzen Augenblick zurückhalten, bevor er sich befreite. Es ist nicht bekannt, ob der bereits im Flur befindliche Arndt währenddessen einen adäquaten Vorsprung herausholte.

Der Autor ist Schriftsteller und Rechtsanwalt und lebt in München.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.10.2010 Seite C1

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Rainer Langhans - 68er-Ikone will Schmerzensgeld von Schuh-Versand



Rainer Langhans fühlt sich durch einen Werbespot des Internet-Schuhhändlers Zalando verunglimpft. Der Alt-Hippie hat seinen Anwalt eingeschaltet.

Montag, 25. Oktober 2010


Die neue Verkü-hü-hündigung



Sonntag, 24. Oktober 2010

Mark Zuckerberg bekommt die Welt erklärt.

Sonntag, 24. Oktober 2010


It´s a long way down, isn´t it?



Samstag, 23. Oktober 2010

Eine „fragwürdige Hungerstory“

29. Juli 2008, 11:42  Anthroposophin lebt angeblich ohne Nahrung

















 



"Der Spiegel": Judith von Halle, eine Anhängerin Rudolf Steiners, soll Wundmale Jesu tragen
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„Fragwürdige Hungerstory“

„Der Spiegel“ äußert sich skeptisch über den Wahrheitsgehalt der Informationen: „Dass die Geschichte von der angeblich vierjährigen Nulldiät nicht wirklich glaubwürdig ist, scheint ihre Anhänger nicht zu kümmern. Bislang nicht revidiertem Forschungsstand zufolge endet der Verzicht auf Nahrung eigentlich stets tödlich. Warum also lebt Judith von Halle noch?“

Ihre „fragwürdige Hungerstory“ werde nicht einmal durch einen dramatischen Gewichtsverlust gestützt. Sie habe anfangs nur ein Kilo verloren, heißt es. Nach Ansicht christlicher Experten verbirgt sich hinter der Anthroposophie eine okkult-esoterische Lehre, die unbiblische Wurzeln hat und im Gegensatz zu den Grundwahrheiten des christlichen Glaubens steht....
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Ob der Rosenkranz - siehe links - wohl biblische Wurzeln hat?

Sonntag, 17. Oktober 2010

DAS PERFEKTE VERBRECHEN ?

Nach England...

Bed and Breakfast in Ireland

BED AND BREAKFAST

oder besser

BREAK AND  BED FIRST

The Hamburger Bed

oder besser

BREAD AND BACON FAST
or EGG AND BREAD FAST

Egg and Bacon Bread...


Auge um Auge, Hand um Hand

IranDieb wird Hand abgehackt

Samstag 16.10.2010, 19:37
Einem Dieb ist im Iran für seine Tat die Hand abgehackt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann in einer Konditorei Schokolade und Kakao gestohlen hatte.
Der 21-Jährige soll wiederholt Raubüberfälle begangen haben. Weil er Widerstand gegen die Polizei geleistet und der Konditorei geschadet habe, müsse er zudem insgesamt ein Jahr in Haft, berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Samstag.
Nach islamischem Recht wird Dieben eine Hand amputiert. In den vergangenen Jahren nahm diese Bestrafung aufgrund wachsender Armut im Iran zu, obgleich der Justizausschuss-Vorsitzende des Parlaments 2009 angekündigt hatte, künftig auf solch besonders grausame Strafen wie Steinigung oder Handabhacken verzichten zu wollen. Erst in der vergangenen Woche war einem Mann in der Stadt Machhad wegen der Beteiligung an zwei Diebstählen eine Hand abgetrennt worden.






17.10.10, 00:24
Richtig so!
von bimbobino
Der Dieb kennt die Gesetze im Land. Er wird sicher kein Ersttaeter gewesen sein. Jetzt muss er mit den Konsequenzen leben. Sowas sollten wir bei uns auch einfuehren - aber ohne nachfolgender sozialer Haengematte wegen Berufunfaehigkeit. Man klaut ja auch nicht einfach.

Samstag, 16. Oktober 2010

Klettermeister


Dam

von bookofjoe von bookofjoe

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The dam is located
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on the Shoshone River
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in Cody, Wyoming.
[via Joe Peach]
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Oben-Ohne-Bikini

"Zum atemstockenden Staunen aller Anwesenden, vor Alt und Jung, vor den damals noch getrennt sitzenden Geschlechtern, vor Frau und Mann, vor Bub und Mädchen hob unser Stadtpfarrer im Jahr des Herren 1963 an, mit wuchtigem Pathos gegen den Oben-Ohne-Bikini zu predigen. Das Wort 'Oben-Ohne-Bikini', das sich in seinen drei Bestandteilen selbst widerspricht - denn ein Bikini ohne Oberteil kann eigentlich kein Bikini sein! -, ist längst im Strom der Zeit versunken. Aber damals schwamm es auf brisant hoher Welle, in der Schaumkrone medialer Aktualität."

Freitag, 1. Oktober 2010

Auge um Auge, Zahn um Zahn!

Ärzte wollen Verurteiltem kein Auge ausstechen

Ein Richter in Saudi-Arabien hat befohlen, einem jungen Mann ein Auge auszustechen. Doch der Verurteilte hatte Glück. Im Zentralspital seiner Heimatstadt Al-Gurajat im Nordwesten des Landes war kein Arzt bereit, ihm operativ ein Auge zu entfernen.


Laut einem Bericht der saudischen Zeitung "Okaz" vom Donnerstag erklärten die Mediziner, eine Beschädigung des Sehnervs könne weitere negative Folgen für den Gesundheitszustand des Verurteilten haben. Deswegen seien sie höchstens bereit, ihm auf einer Seite das Augenlicht zu nehmen, mit einem Laser.

Schliesslich schaltete sich der Gouverneur der Provinz Mekka, Prinz Chalid bin Faisal, ein. Auf sein Drängen hin verzichtete der Vater des Mannes, dem der Verurteilte bei einer Schlägerei auf der Strasse ein Auge zerstört hatte, auf die Vollstreckung des Urteils. Die Familie des Täters muss dem Geschädigten für sein Auge stattdessen eine Million Rial (rund 260'000 Franken) bezahlen.

Im islamischen Königreich Saudi-Arabien gilt in der Rechtsprechung der Grundsatz "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Doch manchmal werden die Urteile nicht vollstreckt, weil kein Arzt bereit ist, den Verurteilten zu verstümmeln.

Im vergangenen Monat hatte ein saudisches Gericht vergeblich nach einem Arzt gesucht, der einem Verurteilten die Wirbelsäule zerstört, nachdem er einen anderen Mann so verprügelt hatte, dass dieser gelähmt wurde. Der Islam kennt sowohl das Recht auf Vergeltung als auch die Möglichkeit, dem Täter zu vergeben. Die Praxis ist je nach Rechtsschule verschieden.