DIE RABENSCHWARZE SEITE

Dienstag, 5. Januar 2010

...immer genug Whiskey

Der Autor Roger Boylan schreibt in einer rührenden Hommage zu Becketts zwanzigsten Todestag, wie er Beckett kurz vor seinem Tod in seinem Pariser Altersheim ansprechen wollte, die magere Silhouette auch vorbeischlurfen sah, sich aber dann doch nicht traute. "Später erfuhr ich von Leuten, die ihn kannten, dass er in dem Heim genauso zufrieden war, wie man als Mann seines Temperaments nur sein konnte. Er hatte immer genug Whiskey (Jamesons, Tullamore Dew) und Zigarillos (Havanitos Planteros) zur Hand, einen Fernseher, ausgewählte Bücher (englische Lyrik und Dante), eine Stereoanlage, auf der er er seinen geliebten Schubert spielen konnte, und er wohnte Parterre mit Zugang zu einem kleinen Hofgarten."