DIE RABENSCHWARZE SEITE

Sonntag, 31. Mai 2009

Markus Lüpertz - deutscher Malerfürst

...
Ich bin ein zynischer , aufgeklärter Mitteleuropäer und glaube nicht an den Tod... ich hasse ihn einfach...
Kein Mensch würde den Sonnenuntergang wahrnehmen, hätte William Turner ihn nicht gemalt...

in "Cicero"

Donnerstag, 28. Mai 2009

So liebt mich doch, Turkmenen!

Der Despot Turkmenbaschi wollte unsterblich sein. Fast ist ihm das gelungen. Vielleicht hat Saparmuart Nijasow sich ganz einfach gefürchtet. Sich gefürchtet, vergessen zu werden.
Fünfzehn Jahre lang, von 1991 bis zu seinem Tod im Jahr 2006, hat Turkmenbaschi Turkmenistan regiert und dabei das Land zu einem Ort von Tyrannei und Paranoia gemacht. Er schuf ein riesiges Überwachungsnetz: Einer von drei Turkmenen arbeitete während seiner Regierungszeit für den turkmenischen Geheimdienst. „Ich möchte in der Lage sein, sogar den Flugweg von Fliegen verfolgen zu können“, verlangte der Despot.

Was das bedeutete, erfuhr Nicolas Righetti am eigenen Leib. Immer wieder wurde er während seiner Aufenthalte festgenommen, innerhalb von einer Woche sogar siebzehnmal.


Nirgendwo, so scheint es, kann man seinem Antlitz entgehen. Der Präsident lächelt jovial von riesigen Plakatwänden, steht mit stolzgeschwellter Brust und in Stein gemeißelt vor Einkaufszentren und zwischen Parkgebüsch. Auf Wodkaflaschen, Spaghettipackungen, auf Geldscheinen, Senfgläsern und Herrendüften ist sein Gesicht gedruckt. Sogar in der öffentlichen Toilette verfolgt die Menschen Turkmenbaschis Blick – unmöglich zu vergessen, wer das Land regierte.


.. Es sind Sätze aus „Ruhnama“, dem zweibändigen Buch, einem heiligen, weil dem Koran gleichgestellt, das Turkmenbaschi schrieb, um sein Volk auf sich einzuschwören. Er sei die Reinkarnation des Perfekten, behauptete er darin, dass die Turkmenen siebzig Weltreiche gegründet und das Rad erfunden hätten, ebenso den Weizenanbau und aus Erzen gegossenes Werkzeug.
„Ruhnama“ war Pflichtlektüre in Schulen und Universitäten, Lernstoff für den Einstieg in die Beamtenlaufbahn, und nur wer sechzehn Stunden „Ruhnama“-Unterricht vorweisen konnte, wurde zur Führerscheinprüfung zugelassen.


Jeder, der das Buch dreimal gelesen habe, dem sei das Paradies sicher, pflegte Turkmenbaschi zu sagen, der sich als Sonnengott und Begründer des „Goldenen Zeitalters“ der Turkmenen, als Befreier seines Volkes von dem Sowjetregime, verstand. Die Nationalhymne schrieb er selbst, als Hymne auf sich selbst. Den Monat Januar ließ er nach sich und den April nach seiner Mutter benennen.


Fast alle Krankenhäuser auf dem Land ließ er schließen, Tausende von Krankenschwestern und Ärzten wurden entlassen, weil er predigte, dass die Turkmenen ein gesundes Volk seien. War Turkmenbaschi selbst krank, behandelten ihn ausländische Ärzte.

Kurbelnd über die Fulda



Eine ungewöhnliche Flussquerung für Fahrradfahrer

cpm. MALSFELD, 19. Mai. Radfahrer werden die Fulda von nun an mit einer Seilbahn queren. .. Die Seilbahn verbindet zwei Enden des hessischen Radweges R 1, die bisher zwischen den Fulda-Dörfern Malsfeld-Beiseförth und Morschen-Binsförth stumpf am Flussufer endeten. Die Gondel der Bahn besteht aus einem offenen Stahlkorb, der an einem Seil etwa zwei Meter über der Fulda mehr oder minder schwankend schwebt. Der Korb fasst vier Radler mit Fahrrad und Gepäck. Sofern das Gesamtgewicht der Fuhre 400 Kilogramm nicht übersteigt und die Seilbahn wegen Überlast ihren Betrieb verweigert, lässt sich die Gondel per Muskelkraft 50 Meter weit an das andere Ufer bewegen. Dazu sind in der Mitte der Gondel unmittelbar unter dem Seil zwei Kurbeln installiert, die von den Passagieren bedient werden müssen. Die Kraft wird mit Ketten an den Antrieb am Drahtseil oberhalb der Gondel übertragen.

Freitag, 22. Mai 2009

London Review of Books, 14. Mai –

Der Schriftsteller Colm Toibin liest den
Briefwechsel zwischen der Dichterin
Elizabeth Bishop und dem Dichter
Robert Lowell, der ein Zeugnis
ihrer engen Freundschaft ist, und
stellt fest:

„Die Briefe zeigen, dass
Lowell eine Kreuzung aus einem
Fuchs und einem Welpen war. Er
kannte viele kleine Dinge und war
oft voller Hoffnung für seine Gedichte,
seine Theaterstücke, seine
Freunde, seine Ehefrauen und seine
Kinder. Er trieb sich sehr viel herum,
körperlich und geistig.


Bishop dagegen war eine Kreuzung aus Igel
und Schnecke. Sie kannte ein großes
Ding oder wollte es kennen; sie
hinterließ silberne und schwer lesbare
Spuren.“

Geister sind etwas ganz Natürliches

The Economist, 9. Mai –

Eine durchaus
ungewöhnliche Person würdigt
der „Economist“ in dieser Woche
mit einem ausführlichen Nachruf:
den österreichisch-amerikanischen
Geisterjäger Hans Holzer. „Geister,
erklärte er, sind etwas ganz Natürliches.
Sie sind einfach menschliche
Wesen, die nicht gemerkt haben,
dass sie gestorben sind. Sie haben
ihre körperliche Hülle abgelegt,
aber ihre inneren Empfindungssinne
bleiben erhalten; mit ihnen gehen
sie um wie zuvor. Sie sind entweder
in emotionalem Aufruhr, gefangen
zwischen den Welten des
,Hier‘ und des ,Dort‘ und werfen mit
Vasen, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Oder sie sind friedliche ,Zurückbleiber‘,
die so sanft gestorben
sind, dass sie nie die Mühe auf sich
nehmen, den Ort zu verlassen, den
sie kennen. Das erklärt zum Beispiel,
sagte Hans Holzer, wie eine
trauernde Familie am Mittag Tante
Minnie begräbt und sie nachmittags
um drei wieder in ihrem Stuhl
sitzend vorfinden kann.“

Kalifornien


Endzeitstimmung im Labor des Liberalismus

(72)
Von Uwe Schmitt 21. Mai 2009, 08:49 Uhr

Wird Kalifornien zwangsversteigert? Bietet Arnold Schwarzenegger die Golden-Gate-Brücke auf Ebay feil? Leistet der Gouverneur Ende Juli den Offenbarungseid? Je bizarrer das Szenario, desto näher kommt man dem Erdbeben, das der achtgrößten Volkswirtschaft droht, wenn sie zahlungsunfähig wird.

Es ist unvergessen, dass der Hollywood-Actionstar sich 2003 gegen den Gouverneur Gray Davis an die Macht in Sacramento putschte, als er „gegen verrückte Defizitpolitik“ und die verfilzten Politiker eine Rückrufwahl durchsetzte.

Man hört noch seinen donnernden, österreichisch gefärbten Furor: „All they do is tax, tax, tax!“, das klang wie däx, däx, däx. Es müsse Schluss sein, rief er damals, mit den ewigen Steuererhöhungen, mit den fetten Lehrergehältern, die um ein Viertel über dem US-Durchschnitt lägen, ...


An den Maßstäben des Wahlkämpfers „Ahhhnold“ gemessen, ist Schwarzenegger gescheitert.


Viele Republikaner in Kalifornien hielten ihn immer für einen Ettikettenschwindler, genannt „Rino“: „Republican In Name Only“. Sie zischen: Wenn Schwarzenegger 2010 aus dem Amt scheide, werde ihn Präsident Obama zu umarmen wissen.


KARL MAY

"Wenn die Liebe zu stark wird, zerreißen die Kleider." Der ist von Karl May. Den spricht die dicke Seiltänzerin in Die Liebe des Ulanen.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ferdinand und das kalte Wildschwein

Ferdinand Piëch ist immer für eine Überraschung gut. Der mächtige Aufsichtsratsvorsitzende von Volkswagen hat einen Sinn für ungewöhnliche Auftritte mit großer Schlagkraft. So war es auch am Montagabend. VW hatte einen Tross von Journalisten nach Sardinien eingeladen. An der bezaubernden Costa Smeralda sollten sie den neuen Polo Probe fahren. Die meisten waren jedoch vor allem deshalb gekommen, weil ihnen der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn als Gesprächspartner versprochen worden war. Der kam dann auch – aber eben nicht allein. Der VW-Firmenflieger aus Wolfsburg landete in Salzburg zwischen und nahm Piëch nebst Gattin Ursula (Uschi) an Bord.


Normalerweise bringt Piëch auf Fragen von Journalisten kaum zwei Sätze heraus. Aber an diesem Abend ist alles anders. Bestens gelaunt, verteilt er Seitenhiebe auf die Wettbewerber und Ohrfeigen an die Porsche-Oberen, die nur selten augenzwinkernd gemeint sind, wenn Piëch dabei listig mit den Augen zwinkert.


Heiter erzählt er von seiner Anreise: Die 30 Kilometer vom Flughafen zum Hotel sitzt er auf dem Rücksitz eines Polos. Gelenkt wird das kleine Gefährt von VW-Vorstandschef Martin Winterkorn, seinem Ziehsohn. Neben Winterkorn sitzt Uschi. Warum seine Frau denn nicht gefahren sei, wird Piëch gefragt, das wäre doch eine schöne Vorführung geworden. „Wir lassen uns nicht vorführen“, entgegnet dieser, was ruhig auch als Seitenhieb auf seinen Cousin Wolfgang Porsche und dessen Vertrauten Wendelin Wiedeking interpretiert werden kann.

..
Er hätte wohl noch eine Weile weitergeplaudert mit all den Journalisten. Fragen gab es ja genug. Doch Gattin Uschi verhinderte dies: „Ferdinand, das Wildschwein wird kalt“, sagte sie freundlich –
JOHANNES RITTER
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.05.2009 Seite 16

Freitag, 15. Mai 2009

Die Frau aus dem Keller

Indien

Indien vor dem Ende der Wahl: Wie die Gouverneurin Mayawati, eine Unberührbare, die Eliten das Fürchten lehrt

Geboren im Slum von Delhi: Mayawati begrüßt ihre Anhänger in Neu Delhi

Geboren im Slum von Delhi: Mayawati begrüßt ihre Anhänger in Neu Delhi

Mayawati, die Unberührbare, steht auf einer hölzernen Wahlkampfbühne in der nordindischen Stadt Moderabad. Tausende Menschen starren auf sie. Früher durfte man eine wie sie in Indien straflos einpferchen, füttern, zur Arbeit prügeln. Sie hätte nicht aus den Wasserbrunnen der Menschen trinken können. Die Dalit, zu denen Mayawati gehört, galten als kastenlos, sie verrichteten die niedrigste Arbeit, sie taugten nicht zum Menschsein. Doch jetzt jubeln Tausende Menschen Mayawati zu, dunkle Gestalten in Lumpen. Zahnlose Omas, abgearbeitete Männer, halb nackte Kinder. Mayawati will ihnen eine Stimme geben und ein Gewicht in der indischen Politik. Niemand, kein Gandhi, kein Nehru, kein großer König in der langen Geschichte Indiens, hat das je vor ihr versucht: die Unberührbaren an die Macht zu führen. Mayawati könnte es gelingen.

Mayawati ist ihr einziger Name. Unberührbare haben meist nur einen Namen. Sie stammt aus den Slums von Delhi, aus Inderpuri, BlockB, Hausnummer 685, wo ihre alten Nachbarn von Hausnummer 667 gern ihr Kinderzimmer vorführen: ein dreckiges schwarzes Kellerloch ohne Fenster, das sie mit acht Geschwistern teilte. ....

Dienstag, 12. Mai 2009

Ratten des Freisinns

Analphabeten der Pietät, Dilettanten
des Aufruhrs, Erbdummkopf –
bitte gerne. Staatsscheißer und
Staatsdiebe, Standbild der Männerschwäche,
Radauschwester – nun ja.
Aber: Ratten des Freisinns, Rechtsund
Linksanwalt, gar: Käfig der
Pressbestien? Der Wiener Karl
Kraus (1874-1936) war nicht wählerisch,
ging es darum, verbal auszuteilen
gegen Kontrahenten, die Welt
und grassierende Dummheit.


Schließlich waren für ihn „Redactionsschmarotzer“
nichts anderes als
„Anekdotenverschleißer“, „Geburtstagslöhner“
und „Aasgeier des Interessanten“. Das allerletzte
Heft der Fackel endete denn auch
verbalinjuriengemäß mit – „Trottel.“

nicht 18, sondern 19...

Kurz bevor das Parlament gestern
den umstrittenen Politiker zum
Staatsoberhaupt wählte, lüftete
seine Partei das Geheimnis: Zuma
habe in Wahrheit drei – und nicht,
wie bisher angenommen, zwei –
Ehefrauen. Zudem sei er Vater von
19 (und nicht nur von 18) Kindern,
„denen er sehr nahestehe“

...britische Rotkehlchen

.
...wie kommt es, dass
„britische Rotkehlchen zutraulich
sind, kontinentale weniger“? (Steht in einem Vogelführer! - stimmt wirklich!)

Fragen eines lesenden Vorstädters.
Als Jugendlicher konnte ich mir nichts
Spießigeres vorstellen, als Vögel zu
beobachten. Inzwischen mache ich
das leidenschaftlich. Es hat etwas
Aufregendes, das kein Zoo bieten
kann, wenn ich etwa an einem Brandenburger
See erlebe, wie ein Seeadler
herabstürzt und einen Fisch
fängt; oder auf dem Elbdeich sehe,
wie zwei Krähen einen Rotmilan
vertreiben, der ihrem Nest zu nahe
gekommen ist; wenn am Tümpel in
unserer Siedlung ein Graureiher
steht; oder wenn vor meinem Bürofenster
im Springer-Hochhaus der
Turmfalke im Flug eine Taube
greift. Ich war schon in Afrika auf
Fotosafari, aber das war nicht spannender
als die wilde und poetische
Welt, die sich zu Hause offenbart.


Alan Posener ist Korrespondent
für Politik und Gesellschaft bei der
„Welt am Sonntag“

Sonntag, 10. Mai 2009

Staatsdiener und Banditen

„Bei uns in Russland sind Obrigkeit, Sicherheitsdienste,
Banditen und die Gerichte alles eins“,
sagt Jurow im Gespräch mit der
WELT. „Wendest du dich an einen
Banditen, stößt du auf einen Staatsdiener.
Wendest du dich an einen Beamten,
entpuppt er sich als Bandit.“

Vulkanier und Ferengi

Vulkanier stammen vom Planeten Vulkan
und halfen den unterentwickelten Menschen,
aus der Erde ein Paradies zu formen.
Sie sehen den Menschen sehr ähnlich,
haben aber spitz zulaufende Ohren
und gewölbte Augenbrauen. Ihr Blut ist
grün. Sie lernten im Laufe ihrer Evolution,
Emotionen unter Kontrolle zu halten. Es
gibt Ausnahmen. Alle sieben Jahre ist der
Vulkanier paarungsbereit. Und: Ab dem
200. Lebensjahr beginnt eine Art vulkanische
Demenz, die zu Rührseligkeit führt.
Vulkanier beherrschen verschiedene
Tricks, beispielsweise können sie ihren
Geist mit dem eines anderen Wesens
durch Berührung mit den Fingern verschmelzen.



Ferengi erkennt man an geringer Körpergröße,
der Glatze und den großen Ohren.
Sie stammen vom Planeten Ferenginar, wo
es ständig regnet. Deshalb gibt es in der
Sprache der Ferengi auch kein Wort für
„knusprig“. Männer interessieren sich vor
allem für Geld. Frauen müssen stets nackt
sein, sie verlassen nie das Haus und kauen
den Männern das Essen vor.

Rilke, diese Mimose aus Muzot

Fritz J. Raddatz hat sich nun einen Autor vorgenommen, den, wer die beiden kennt, kaum in einem Atemzug mit dem "Unruhestifter" Raddatz nennen würde. Rilke, diese Mimose aus Muzot, "die erste männliche Lesbe", wie ihn unübertrefflich respektlos der Literaturwissenschaftler Gerd Mattenklott genannt hat,


Rilke, der Hausautor alleinstehender Klavierlehrerinnen und junger tränenseliger Mädchen - ist er nicht längst zur Spottfigur mutiert? Schlug nicht jene übergroße Verehrung, die ihm einst ein bestimmter Frauentyp entgegenbrachte, irgendwann um in schon fast hochnäsige Verwerfung und färbt sein Andenken so penetrant veilchenfarben ein, dass man vor lauter Trösteinsamkeits-Pastillen das Harte, Provokante, Schroffe nicht mehr schmeckt, das er ja auch hat?

Er fragt sich also: "War er ein Preziosenfabrikant, der seine kostbar zurechtgeschliffenen Diamanten in mit edlem Samt ausgeschlagenen Saffianschatullen feilbot - oder ein Sternenfänger, dessen unermesslicher Hunger nach Licht eine in Finsternis darbende Welt heller machte?"....

Mittwoch, 6. Mai 2009

Berlusconi

Wär hätte das gedacht:

Die Kinder Berlusconis gingen auf die Waldorfschule!


....Doch sonst hatte die First Lady zu den unzähligen Tändeleien und Ausrutschern ihres Gatten geschwiegen: Sie widmete sich der Erziehung ihrer drei Kinder, die sie in die Rudolf-Steiner-Schule schickte, und trat nur sehr selten in der Öffentlichkeit auf. Sie war meist loyal - auch wenn sie hin und wieder durchblicken ließ, dass ihr die TV-Sender ihres Mannes zu trashig seien oder - wie jüngst mit den Showgirls auf den Listen - die Politik Silvios zu frauenfeindlich erschien. ....

Samstag, 2. Mai 2009

Um Lei Tung

Kennen Sie den?

Wie heißt der chinesische Verkehrsminister?

Den suchte wohl auch unser chinesischer Student:

Ein chinesischer Student bei München
ist 12 Stunden lang mit seinem
Fahrrad blauen Umleitungsschildern
gefolgt. Die Polizei stoppte den Mann
auf der Autobahn bei München. Er
sei den U-Schildern gefolgt, sagte er.
Als er Probleme hatte, sich anzugurten,
stellte sich heraus, dass die
Fahrt im Polizeifahrzeug seine erste
in einem Pkw überhaupt war.

Ab in die Mülltonne - (die Politiker gleich mit)

"BERLIN/HALLE – Auf die klassenkämpferischen
Empörungsreflexe
von Franz Müntefering ist stets Verlass.
Der SPD-Vorsitzende brauchte
nur wenige Sätze, um den Streit anzuheizen,
den die Präsidentschaftskandidatin
seiner Partei, Gesine
Schwan, mit der Warnung vor sozialen
Unruhen in Deutschland
ausgelöst hat. Unter den Bankmanagern
gebe es eine „Mischung aus
Halbstarken, Pyromanen und
Gangstern“, rief Müntefering am
Wochenende auf dem Landesparteitag
der nordrhein-westfälischen
SPD in Halle. In den Bankhochhäusern
befänden sich „mehr Nieten
als in der Losbude auf der Kirmes“.
Münteferings vernichtendes Fazit
der Finanzkrise lautete: „Dieser Kapitalismus
darf nicht lackiert werden,
er muss in die Mülltonne der
Geschichte.“

"Der Linksrutsch der Union entsetzt mich"

Ich habe schon letztes Jahr gesagt: Nur weil die Union hässlicher wird, indem sie sich immer mehr sozialdemokratisiert, werden SPD und Grüne ja nicht schöner.


Ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch eine Wirtschaftsliberale?

Um mit einem Bild zu antworten: Es treffen sich zwei Neunzigjährige. Fragt der eine: Wie geht’s? Sagt der andere: Wenn ich an die Alternativen denke, läuft es gut. So geht es mir mit der Union. Im Ernst: Ich bin entsetzt über den Linksrutsch der CDU. Millionen Wähler, die sich zur FDP wenden, auch. Die Union wird der SPD immer ähnlicher, sie darf sich nicht wundern, wenn sie ihr auch in den Wahlergebnissen immer ähnlicher wird.

Haben Sie Frau Merkel dafür schon gedankt, schließlich steht die FDP wegen der Schwäche der Union so gut da ?