DIE RABENSCHWARZE SEITE

Mittwoch, 11. März 2009

Politik mit Hammer und Säge

....wie Südkoreas Regierung kürzlich entdeckte. Im Dezember wollte die regierende Partei die Krise dazu benutzen, ein umstrittenes Freihandelsabkommen mit den USA durchzuboxen. Indem sie die Politik der verschlossenen Türen ins Extreme trieben, schlossen sich die Abgeordneten im Parlament ein, um in Ruhe abzustimmen. Die Türen wurden mit Schreibtischen, Stühlen und Sofas verbarrikadiert. Die Opposition wollte das nicht hinnehmen. Mit Vorschlaghämmern und einer Elektrosäge brachen sie durch die Barrieren und veranstalteten ein zwölftägiges Sit-In. Die Abstimmung wurde verschoben, eine weitere Diskussion ermöglicht - ein Sieg für eine neue Art von 'außergewöhnlicher Politik'."