DIE RABENSCHWARZE SEITE

Montag, 30. März 2009

Evolutionsfeiertag




Frankfurt, im März. Deutschland soll feiern, dass es vom Affen abstammt. Ein „Evolutionsfeiertag“ solle Christi Himmelfahrt ersetzen, fordert die Giordano-Bruno-Stiftung anlässlich des Darwin-Jahres 2009. Der Staat, fordert die Bruno-Stiftung, müsse die Konfessionslosen, deren Zahl die der Katholiken oder Protestanten in Deutschland übersteige, bei den Feiertagen gleichberechtigt berücksichtigen. Christi Himmelfahrt per Gesetz durch den Evolutionsfeiertag zu ersetzen sei ein – wohlgemerkt: erster – Schritt in diese Richtung.

Die armen Banker:"Wir nehmen jetzt den kleineren Privat-Jet"

Die Frau eines wohl viele hundert Millionen schweren Fondsmanagers, die im 900-Quadratmeter-Penthouse eines Wolkenkratzers in Chicago wohnt, erklärt, sie und ihr Mann spendeten jetzt mehr denn je für Schulen, Waisenhäuser, Museen. Und alle ihre Freunde hielten es ebenso. "Niemand hat ein Geburtsrecht auf diesen Reichtum. Wer der Gesellschaft nichts zurückgibt, ist tatsächlich schamlos", sagt sie. "Niemand kauft mehr Kleider. Viele haben ihre Privatjets aufgegeben." Sie selbst auch? "Nein, aber wir nehmen jetzt öfter den Kleineren. Der Umwelt zuliebe."

Die gierigen Bastarde

"Nicht so schnell, ihr gierigen Bastarde", titelte die New York Post. CNN hat eine Rubrik mit dem Titel "Lifestyles of the Rich and Shameless" eingerichtet, Berichte über das Leben der "Reichen und Schamlosen", statt wie üblich das Leben der Reichen und Berühmten (Rich and Famous).
Die Mitarbeiter der "Notorious A.I.G.", wie die Post den Versicherungskonzern in ironischer Anlehnung an den erschossenen Hip-Hop-Star Notorious B.I.G. nennt, fürchten um ihr Leben, seit wütende Menschen mit Bussen vor ihren Villen vorfahren. Die Empörung über die Millionenboni ist so groß, dass die Gratiszeitung am New York ihren Lesern empfahl: "Begrabt euren Ärger - eure Wut könnte euch umbringen." Zur Beruhigung empfiehlt das Blatt Besuche im Botanischen Garten, Meditation oder Biertrinken. Ein Therapeut rät: "Achten Sie darauf, wenn Sie das Adrenalin zum ersten Mal spüren und Sie noch rational denken - was löst die Wut aus?"

Sonntag, 29. März 2009

Bank, Banker, Bankrott

"Hätten Sie die Millionen in Cash?"

Von René Zeyer

Was treiben die Mächtigen der Finanzwelt? Wie sieht ihre Arbeit, wie ihr Leben aus? manager-magazin.de präsentiert Auszüge aus dem Buch "Bank, Banker, Bankrott", in dem Autor René Zeyer eine literarische Innenansicht der Branche liefert. Lesen Sie im zweiten Teil, wie Gelddealer Philipp Kuster einen deutschen Kunden ködert.

"Guten Morgen, Herr Thiele, und grüezi aus Zürich", trompete Kuster ins Telefon, "was kann ich für Sie tun? Ah ja, auf Empfehlung von Herrn Jochimsen, aber ja, ein jahrelanger guter Kunde bei uns." Natürlich hatte Kuster den Thiele zuerst von seinem Assistenten abchecken lassen, denn er konnte ja nicht seine wertvolle Zeit mit irgendwelchen Möchtegerns verplempern, aber das musste Thiele ja nicht wissen.


"Steueroptimierung? Aber sicher, da haben wir eine Vielzahl von Modellen, natürlich zugeschnitten auf die individuelle Situation eines Kunden. Dürfte ich mich erkundigen, von welcher Größenordnung wir hier sprechen?" Kuster spitzte seine Lippen zu einem lautlosen Pfeifen. "Ja, das ist natürlich ein ansehnlicher Betrag, hätten Sie denn die ganzen siebzehn Millionen in Cash zur Verfügung?

Ah ja, Sie möchten Ihre Einlagen aus Liechtenstein transferieren. Sehr vernünftig, Herr Thiele, wir wollen ja nichts gegen unsere Kollegen bei der LGT sagen, aber ständig Kundendaten verlieren, das ist natürlich schon etwas suboptimal ... Genau.

Schauen Sie, Herr Thiele, zieht es Sie in nächster Zeit einmal nach Zürich? Wir haben ja im Gegensatz zu Vaduz auch einen Flughafen, nicht wahr? Aber nein, Herr Thiele, da unterschätzen Sie etwas unsere Servicefreundlichkeit, ich lasse Ihnen gerne einen Flug reservieren, aber selbstverständlich, haben Sie Präferenzen, was das Hotel betrifft? Oh, tut mir leid, das Dolder ist leider geschlossen, ja, Umbau. Aber dürfte ich Ihnen den Widder empfehlen, wäre gleich bei uns um die Ecke sozusagen, zwei Schritte, und Sie sind an der Bahnhofstrasse..... WEITER....

City of London





Der Rat der City of London hält seine Versammlung ab - einmal im Monat in der Guildhall, der gotischen Zunfthalle:

"Es beginnt mit dem Einzug des Lord Mayors. Dem Bürgermeister der City werden zum Zeichen seiner (auf ein Jahr begrenzten) Würde ein goldenes Szepter und ein Schwert vorangetragen. Er ist in einen schwarzen, nerzbesetzten Seidenmantel gehüllt und trägt auf dem Kopf einen Dreispitz mit schwarzen Straußenfedern. Die Sitzung eröffnet das gemeinsame Herbeten des städtischen Wappenmotos: "Domine dirige nos" - Herr leite uns."

Mittwoch, 25. März 2009

Armut - kommt von...

Was Sie schon immer über Carsten Maschmeyer wissen wollten? Hier ein paar Kostproben: „Er liebt die schönen Seiten des Lebens. In seiner schlossartigen Villa ist alles vom Feinsten: hallenartige Räume, parkartiger Garten, drei Garagen. Täglich holt ihn ein Fahrer mit schwarzer S-Klasse-Limousine ab, fährt ihn die zwölf Minuten in sein Büro am AWD-Platz.

Carsten Maschmeyer setzt sich schon mal mit Altkanzler Gerhard Schröder in seinen schwarzen Lear-Jet, fliegt zum nächsten Scorpions-Konzert.“


Der 49 Jahre alte Maschmeyer zählt ohne Frage zu den erfolgreichen Unternehmern dieses Landes. Der uneheliche Sohn einer Sekretärin hatte einst sein Medizinstudium abgebrochen, um sich nur einer einzigen Aufgabe zu widmen: dem Verkauf von Versicherungspolicen, Fondsanteilen und allerlei anderen Finanzprodukten. ....


... Aber Maschmeyer war schon immer ein großer Freund der Offensive. Seinen Vertriebsleuten hämmerte er stets ein:

„Armut kommt von: Arm an Mut.“

Dienstag, 24. März 2009

Karl Marx an Friedrich Engels


"Der jüdische Nigger Lassalle,

der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren … Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft."

Karl Marx an Friedrich Engels, 1862, MEW 30, S. 257

Montag, 23. März 2009

Die Maschine

Aus: Egon Friedell

Kulturgeschichte der Neuzeit – Seite 1513

...„In Russland und Amerika herrscht dieselbe Anbetung der Technik und Verachtung der Ideologie. Der Bolschewismus spricht von der Maschine als dem „Sichtbaren Gott“, predigt „Nachfolge der Maschine“ statt Imitatio Christi und betrachtet Individualitäten wie Lenin bloß als „größere Schrauben“. ...


Anderes Zitat:

"Die Maschine glaubt nicht an Übermaschinen, glaubt nicht, dass eine höhere, überlegene Kraft sie geschaffen hat, glaubt nicht an Geist und Persönlichkeit, sondern nur ansich selbst, an Schrauben, Transmissionsriemen, Räder, an öl und Dampf."

Sonntag, 22. März 2009

Das ist ein recht großes Gemälde

The Spectator, 12. März –

Olivia Cole sorgt sich um die Kunst in London. 2007/2008 wurden zehn Prozent weniger für Kunstankäufe ausgegeben. Und auf die nächste Generation ist auch kein Verlass. Bei d e r Erziehung!


„,Die Badenden bei Asnieres‘ ist ein verträumtes impressionistisches
Gemälde mit doppeltem Boden: ein Idyll so trickreich wie die kleinen Punkte, die Seurat anstelle von Pinselstrichen malte. Junge Pariser Arbeiter strecken
sich wie Katzen in der Sonne oder schwimmen im Wasser; dessen Kühle man fast fühlen kann. Im Hintergrund jedoch rauchen die Schornsteine und rufen sie zurück zur Arbeit.

In der National Gallery hörte ich kürzlich einem der offiziell bestallten Führer, der einem Haufen halb-komatöser Jugendlicher erklärte:

,Das ist ein recht großes Gemälde‘, sagte sie, ,und es wurde vor 100 Jahren gemalt‘.

Sie kommen nicht aus einer Fabrik, sondern aus dem Klassenzimmer: 80.000 Schüler betreten jedes Jahr die National Gallery. Aber wenn das alles so überaus lustig präsentiert wird, wie viele werden zurückkommen? Warum
sollten sie zurückkommen?“

Samstag, 14. März 2009

Immanuel Kant über die Rassen

"Die Bewohner der heißesten Zone zeichnen sich durch Trägheit, Faulheit, Dummheit, Furchtsamkeit, Aberglaube und Eifersucht aus und weisen einen Hang zum Drogenkonsum auf."

„Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringes Talent. Die Neger sind weit tiefer und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften.“

„Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege. Herr Hume fordert jedermann auf, ein einziges Beispiel anzuführen, da ein Neger Talente gewiesen habe, und behauptet: daß unter den hunderttausenden von Schwarzen, die aus ihren Ländern anderwärts verführt werden, dennoch nicht ein einziger jemals gefunden worden, der entweder in Kunst oder Wissenschaft, oder irgend einer andern rühmlichen Eigenschaft etwas Großes vorgestellt habe, obgleich unter den Weißen sich beständig welche aus dem niedrigsten Pöbel empor schwingen und durch vorzügliche Gaben in der Welt ein Ansehen erwerben. So wesentlich ist der Unterschied zwischen diesen zwei Menschengeschlechtern, und er scheint eben so groß in Ansehung der Gemüthsfähigkeiten, als der Farbe nach zu sein. Die unter ihnen weit ausgebreitete Religion der Fetische ist vielleicht eine Art von Götzendienst, welcher so tief ins Läppische sinkt, als es nur immer von der menschlichen Natur möglich zu sein scheint. Eine Vogelfeder, ein Kuhhorn, eine Muschel, oder jede andere gemeine Sache, so bald sie durch einige Worte eingeweiht worden, ist ein Gegenstand der Verehrung und der Anrufung in Eidschwüren. Die Schwarzen sind sehr eitel, aber auf Negerart und so plauderhaft, daß sie mit Prügeln auseinander gejagt werden müssen.“


(Kant, Immanuel: Werke in sechs Bänden. Hg. v. Rolf Toman. Bd. 1: Träume eines Geistersehers und andere vorkritische Schriften. Köln: Könemann 1995. S.250f.)

Mittwoch, 11. März 2009

Politik mit Hammer und Säge

....wie Südkoreas Regierung kürzlich entdeckte. Im Dezember wollte die regierende Partei die Krise dazu benutzen, ein umstrittenes Freihandelsabkommen mit den USA durchzuboxen. Indem sie die Politik der verschlossenen Türen ins Extreme trieben, schlossen sich die Abgeordneten im Parlament ein, um in Ruhe abzustimmen. Die Türen wurden mit Schreibtischen, Stühlen und Sofas verbarrikadiert. Die Opposition wollte das nicht hinnehmen. Mit Vorschlaghämmern und einer Elektrosäge brachen sie durch die Barrieren und veranstalteten ein zwölftägiges Sit-In. Die Abstimmung wurde verschoben, eine weitere Diskussion ermöglicht - ein Sieg für eine neue Art von 'außergewöhnlicher Politik'."

Obama soll Papst werden!

Hans Küng hat verkündet, der nächste Papst müsse ein Obama sein. Kein Robespierre! Die Kirche soll sich zum demokratischen Glauben bekehren, dass jederzeit alles zur Änderung ansteht.

„Wir werden die Weihe unserer vier neuen Bischöfe im Frühling feiern, wenn die Liebe Gottes, die alles grün macht, nach dem langen Winter frisch zutage tritt.“ So steht es, hier aus dem Englischen übersetzt, in der jüngsten Verlautbarung der Gemeinschaft, deren Weihen von Rom nicht anerkannt werden. Wo in der englischen Fassung „four new bishops“ genannt werden, muss es im Deutschen eigentlich „Bischöfinnen“, besser und hässlicher „BischöfInnen“ heißen.

Sonntag, 8. März 2009

Oskarverleihung an Jochen Alexander Freydank

Ich wollte nie eine Dankesrede vorbereiten.
Aber alle sagten, du musst das tun. Ich
hab’s also getan, aber jetzt auf der Bühne erzähle
ich etwas ganz anderes. Bei allen Dankesreden
davor habe ich gesehen, wie die
Leute auf der Bühne auf einen großen Monitor
starren. Da ist eine Uhr drauf, die von 45
auf null runterzählt. Als ich nun selber auf
der Bühne stehe, ist das ganz surreal. Ich gucke
nicht auf die Uhr. Später sagt man mir,
dass ich in der Zeit geblieben sei – und vor
allem keinen Unsinn geredet habe. Ich habe
es allerdings noch nicht gesehen. Es wird
wohl eine Weile brauchen, bis ich mir das
angucken kann.

Ein bisschen Genugtuung kann man ihm nicht verdenken: Fünfmal wurde Jochen
Alexander Freydank bei den Filmhochschulen in Berlin und Potsdam abgelehnt – und dann
bekommt gerade er den Oscar. Am 22. Februar hält der Berliner die begehrteste Filmtrophäe
der Welt triumphierend nach oben.

Samstag, 7. März 2009

Lehrermangel? Problem gelöst!

Bildung

Japan setzt erstmals Roboter als Lehrer ein

(22)
Von Lars-Broder Keil 6. März 2009, 18:41 Uhr

Manche Probleme erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Während in Deutschland die Lehrer immer knapper werden, verrichtet in Japan jetzt die erste vollautomatische Pädagogin der Welt ihren Dienst. Für die Japaner kein Thema – sie gehen viel unbefangener mit humanoiden Robotern um.

Japans Antwort auf den Lehrermangel: In einer Grundschule unterrichtet nun erstmals ein vollautomatische Pädagogin...

Die Bundesländer wollen auf das aggressive Abwerben von Lehrern mit mehr Geld und dem Lockmittel „Verbeamtung“ verzichten. Künftig soll es fairer zugehen in der deutschen Bildungslandschaft. Die Probleme werden damit aber nicht gelöst: die Überalterung der Lehrerschaft, zu geringe Ausbildungskapazitäten und fehlende Finanzmittel, um Pädagogen an den Schulen zu halten.

Eine intelligente Lösung bietet in dieser Situation das ferne Japan an, das auch mit der Überalterung der Gesellschaft und finanziellen Sorgen kämpft. Dort hat an einer Grundschule die erste vollautomatische Pädagogin der Welt ihren Dienst aufgenommen – ein Roboter in Frauengestalt mit dem Namen „Saya“. Zu Beginn der Unterrichtsstunde zählt die Roboter-Lehrerin nach, ob alle Schüler da sind. Dann stellt sie den Kindern eine Aufgabe und lächelt freundlich. Die Jungs und Mädchen beugen sich über ihre Hefte, lernwillig, aber auch bemüht, „Frau Saya“ nicht zu erzürnen. Denn sie kann böse werden: 18 Minimotoren verziehen ihr Latexgesicht dann zu einer wütenden Miene.


Japan geht seit Langem unbefangen mit sogenannten humanoiden Robotern um. Da gibt es den Roboterhund „Ibo“, der laufen, wedeln, bellen und Tricks lernen kann. Humanoide Roboter werden auch in der Altenpflege eingesetzt, um ältere Personen aufzuheben und herumzutragen. Ein „Asimo“ dirigierte sogar das Symphonieorchester von Detroit, und in Osaka spielen künstliche Wesen gleichberechtigt in einem Theaterstück mit.

Erfinder der Lehrerin aus Metall und Kabeln ist Hiroshi Kobayashi von der Universität Tokio. 15 Jahre lang hat der Professor an der Figur gebastelt, die unfehlbar scheint: Wenn die Batterien aufgeladen sind, wird sie nie krank, sie verlangt keine Bezahlung, und freche Schüler lassen sie kalt.


http://www.welt.de/wissenschaft/roboter/article3332261/Japan-setzt-erstmals-Roboter-als-Lehrer-ein.html#reqRSS

Donnerstag, 5. März 2009

...die Welt dreht sich um mich...

Lüpertz: .... Ich finde immer,
die Welt dreht sich um mich.
Und die Vorstellung, dass ich sterbe
und die Welt geht weiter, ist für
mich unerträglich. Ich bin jetzt fast
68. ...
Diese Art von Angst, dass man die Welt
nicht angehalten hat, dass man sich
nicht in dieser Welt verewigt hat.
Da kann man nachts nicht schlafen.
Das ist ja wie ein Defekt, das ist wie
eine Krankheit, wenn Sie Künstler
werden.

Dienstag, 3. März 2009

Montag, 2. März 2009

I shop, therefore I am -

– dieser pathetische
Satz aus einem Kunstwerk Barbara
Krugers taugt mir nach wie vor viel
besser zur Lebensmaxime als etwa das
„Seid fruchtbar und mehret Euch“. Aber mit
dieser, wahrscheinlich als „zutiefst oberflächlich“
beurteilten Philosophie bin ich
doch hoffentlich nicht allein. Andy Warhol
zum Beispiel schrieb in seiner „Philosophy“:
„I hate sundays: there’s nothing open
except plant stores and bookstores.“ Das
war 1975.

Sonntag, 1. März 2009

Spieglein, Spieglein an der Wand....

"SZ: Telekommunikation und IT wachsen zusammen. Was hat der Nutzer im Jahr 2020 davon?

Neef: Die Menschen werden mit Alltagsgegenständen kommunizieren, beispielsweise beim morgendlichen Rasieren mit dem Spiegel im Badezimmer."

Was die beiden sich dann wohl erzählen werden?

Diskriminierung

Harald Schmidt: "Dann haben wir gehört: 'Die Rassenschranken sind endgültig gefallen.' Das habe ich nicht ganz kapiert. Denn im Grunde ist es doch so: Bush hat als Weißer ein Chaos hinterlassen, und jetzt kommt ein Schwarzer und muss aufräumen"